Live-Feuerkarte Deutschland
Satelliten-Hotspots, aktive Feuer und die Presse-Lage für Deutschland & Grenzgebiete — automatisch jede Minute aktualisiert.
Lagebild Deutschland & Grenzgebiete
Aktive Feuersignale in der Region.
- Hotspots 24 h
- 93
- Aktive Feuer
- 108
- Stand
- —
Warnungen & Hinweise
Gekennzeichnete Hinweise von Behörden und Einsatzkräften – nach Region und Stufe.
Bei unmittelbarer Gefahr immer den Notruf 112 anrufen — diese Seite ersetzt keine behördliche Warnung.
Wichtige Rufnummern und Anlaufstellen
Offizielle Kontakte für Notfälle, Informationen und Hilfsangebote rund um die Waldbrandlage.
112 – Notruf
Bei akuter Lebensgefahr, schweren Verletzungen oder brennender Gefahr. Immer zuerst wählen.
1733 – Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist und medizinische Hilfe außerhalb der Praxiszeiten nötig ist.
1771 – Wallonische Informationslinie
Fragen, Hinweise und aktuelle Informationen zur Lage in der Wallonischen Region.
087/76.01.46 – Hilfsangebote & Spenden (Baelen)
Zentrale Erfassung von Unterstützungsangeboten für Bürger, Vereine und Unternehmen in der Gemeinde Baelen.
aidefagnes.be – Bürgerplattform
Zentrale Sammlung von Hilfsangeboten, Materialspenden und verfügbaren Ressourcen (private Initiative).
Plattform öffnenBitte Sicherheitszonen respektieren und den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen.
Diese Nummern werden öffentlich von den belgischen Behörden genannt. Bei Zweifeln oder sich ändernder Lage informiere dich direkt bei der zuständigen Stelle.
Lage in Ihrer Gemeinde
Hotspots im Umkreis, Meldungen mit Ortsbezug und praktische Hinweise – je Gemeinde einzeln aufbereitet.
Liveticker Deutschland
Alle Meldungen im LagezentrumLage-Updates
Feuerlage per E-Mail erhalten
Kostenlos, jederzeit abbestellbar. Wir schicken nur Updates zur Lage in Deutschland und den Grenzgebieten. Datenschutz
Facebook-Hilfsgruppe zum Waldbrand im Hohen Venn
In der offenen Facebook-Gruppe finden sich Menschen aus Deutschland, der Eifel und dem Raum Lüttich, die konkret helfen: Schlafplätze, Tierunterbringung, Transporte, Futter, Material und Hände, die anpacken. Wer selbst Hilfe braucht, schreibt kurz, was fehlt, wo und ab wann.
- Hilfe anbieten: Unterkunft, Stall, Anhänger, Fahrdienst, Sachspenden
- Hilfe suchen: kurz beschreiben, was gebraucht wird und in welchem Ort
- Nur geprüfte Hinweise weitergeben – keine Gerüchte, keine Spendenaufrufe Dritter
Im Notfall gilt in Belgien immer die 112. Die Gruppe ersetzt keine amtliche Warnung.
🤝 OSTBELGIEN HILFT
Gemeinsam durch die aktuelle Lage.
- Hilfsangebote aktiv:
- 0
- Hilfegesuche aktuell:
- 0
- Vermittlungen erfolgreich:
- 0
💬 FEUER-HILFE COMMUNITY
Beiträge in diesem Bereich stammen von Nutzerinnen und Nutzern und sind nicht automatisch von FEUER-HILFE.DE oder Behörden bestätigt.
- Noch keine Beiträge. Sei der erste Hinweis aus der Region.
Hintergrund, Datenquellen & häufige Fragenanzeigen
Hintergrund & Einordnung
Waldbrandlage in Deutschland und den Grenzgebieten verstehen
Wie die Satellitendaten entstehen, welche Orte betroffen sind und was im Ernstfall zählt.
Was die Live-Feuerkarte zeigt – und was nicht
Die Karte auf dieser Seite bündelt Satelliten-Hitzepunkte für Deutschland und die Grenzgebiete und die belgische Grenzgebiete. Jeder Punkt ist eine Wärmeanomalie, die ein Satellit aus dem All gemessen hat – kein von Menschen bestätigter Brandort. Erkannt werden Hitzesignale ab einer bestimmten Stärke, weshalb kleine Boden- oder Schwelbrände unter dichtem Kronendach häufig unsichtbar bleiben.
Umgekehrt kann ein Hitzepunkt auch von einem Industriebetrieb, einer Fackel, einem kontrollierten Abbrand oder einer stark aufgeheizten Fläche stammen. Deshalb gilt: Ein einzelner Punkt ist ein Hinweis, ein Cluster mehrerer Punkte über Stunden ist ein belastbares Signal. Verbindlich sind immer die Angaben der belgischen Behörden und Einsatzkräfte.
Die Daten werden im Minutentakt neu abgefragt. Kommt vom Satellitendienst kurzzeitig keine Antwort, zeigt die Seite den letzten bekannten Stand mit Zeitstempel und markiert die Lage als eingeschränkt – so entsteht nie der falsche Eindruck einer Entwarnung.
Betroffene Orte in Deutschland und den Grenzgebieten und Umgebung
Der Kartenausschnitt umfasst die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und die angrenzenden Regionen. Für Anwohnerinnen und Anwohner besonders relevant sind die Gemeinden rund um das Hochmoor des Hohen Venn, der Nationalpark Hohes Venn–Eifel sowie die grenznahen Gebiete auf deutscher Seite.
- Eupen, Kettenis, Raeren, Lontzen und Kelmis im Norden
- Baraque Michel, Botrange, Sourbrodt und Weywertz im Kern des Hohen Venn
- Waimes/Weismes, Malmedy, Bütgenbach, Büllingen und Amel im Süden
- Sankt Vith, Burg-Reuland und Bleialf im südlichen Eifelraum
- Monschau, Roetgen und Simmerath auf deutscher Seite der Grenze
So nutzt du die Seite im Ernstfall
Prüfe zuerst die Lagezeile über der Karte: Sie nennt die Zahl der Erkennungen der letzten 24 Stunden, die aktiven Feuerflächen und den Zeitpunkt der letzten erfolgreichen Aktualisierung. Danach lohnt der Blick in den Presse-Ticker – dort landen Meldungen von BRF, GrenzEcho und weiteren Redaktionen mit Quellenlink.
Wenn Rauch in deiner Nähe zu sehen ist, verlasse dich nicht auf diese Karte, sondern rufe in Belgien die 112. Für Straßensperren, Evakuierungen und Aufenthaltsverbote im Naturschutzgebiet gelten ausschließlich die Anweisungen von Polizei, Feuerwehr und Gemeinde.
Brauchst du praktische Unterstützung – etwa einen Schlafplatz, eine Unterbringung für Tiere oder einen Transport –, findest du sie im Hilfeportal dieser Seite und in der offenen Facebook-Hilfsgruppe zum Waldbrand im Hohen Venn.
Über diese Live-Feuerkarte für Deutschland und die Grenzgebiete
Diese Seite bündelt an einer Stelle, was zur Brandlage in Deutschland und den Grenzgebieten und der Provinz Lüttich öffentlich verfügbar ist: Satelliten-Hotspots aus den NASA-FIRMS-Systemen, Zusatzebenen des europäischen Waldbranddienstes Copernicus EFFIS sowie einen Presse-Liveticker mit Meldungen belgischer und regionaler Medien und Behörden. Ziel ist ein schneller, nüchterner Überblick – ohne Alarmismus, aber mit klarer Kennzeichnung, wie belastbar eine Information ist.
Die Karte oben zeigt jeden erkannten Hotspot als Punkt. Farbe und Größe richten sich nach der Erkennungszeit und der gemessenen Strahlungsintensität: Frische Erkennungen der letzten Stunden sind kräftig hervorgehoben, ältere treten zurück. Über die Filter lässt sich der Zeitraum eingrenzen, etwa auf die letzten 6, 24 oder 72 Stunden, und zwischen aktiven Feuern und älteren Erkennungen unterscheiden. Zusätzliche Ebenen wie der Feuerwetterindex (FWI) und verbrannte Flächen helfen, die Lage einzuordnen: Der FWI beschreibt, wie leicht Vegetation bei aktuellem Wetter entzündet und wie schnell sich ein Feuer ausbreiten könnte.
Unter der Karte läuft der Liveticker. Er wird laufend aus RSS- und Newsfeeds gespeist, unter anderem BRF, GrenzEcho, VRT NWS, RTBF und weiteren regionalen Medien. Zu jeder Meldung sehen Sie Quelle, Zeitpunkt, eine kurze Zusammenfassung und einen Link auf den Originalartikel. Wir übernehmen keine Bilder und keine vollständigen Artikeltexte – gelesen wird immer beim Medium selbst.
Die Kartenebenen im Überblick
- VIIRS-Hotspots (375 m)
- Feinste Auflösung, erkennt auch kleinere Brände. Grundlage der meisten Punkte auf dieser Karte.
- MODIS-Hotspots (1 km)
- Längere Zeitreihe, gröber aufgelöst. Gut für den Vergleich mit früheren Tagen.
- Feuerwetterindex (FWI)
- Copernicus-Modell zur Brandgefahr aus Temperatur, Wind, Feuchte und Trockenheit.
- Verbrannte Flächen
- EFFIS-Kartierung bereits abgebrannter Areale – zeigt das Ausmaß, nicht das aktuelle Feuer.
Verhalten bei Waldbrandgefahr
- Notruf in Belgien: 112. Standort so genau wie möglich beschreiben.
- Kein offenes Feuer, kein Grillen und keine Zigaretten in Wald und Heide.
- Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras oder in Rettungswegen parken.
- Gesperrte Wege im Hohen Venn und in Naturschutzgebieten unbedingt respektieren.
- Rauchentwicklung melden, statt selbst näher heranzugehen.
- Fenster schließen und Räume bei starker Rauchbelastung nicht lüften.
Häufige Fragen
Woher kommen die Feuerpunkte auf der Karte?
Die Hotspots stammen aus den Satellitensystemen VIIRS (Suomi-NPP, NOAA-20/21) und MODIS (Terra, Aqua) der NASA. Wir beziehen sie über die NASA-FIRMS-Schnittstelle und den Copernicus-EFFIS-Dienst der Europäischen Union. Jeder Punkt ist eine Wärmeauffälligkeit, die ein Satellit beim Überflug gemessen hat – kein bestätigter Brandort.
Wie aktuell sind die Daten?
Die Seite lädt Karte und Ticker automatisch jede Minute neu. Wie schnell ein Feuer sichtbar wird, hängt jedoch vom Satellitenüberflug ab: In Mitteleuropa liefern die Systeme mehrmals täglich Daten, typischerweise mit einer Verzögerung von etwa 30 Minuten bis 3 Stunden. Nachts sind Überflüge seltener, deshalb können Lücken entstehen.
Bedeutet ein Punkt auf der Karte immer einen Waldbrand?
Nein. Satelliten erkennen Wärmesignaturen. Dazu zählen auch Industrieanlagen, Gasfackeln, kontrollierte Abbrände, Feldarbeiten oder stark aufgeheizte Flächen. Sonnenreflexe und Wolkenkanten können zu Fehlmeldungen führen. Verlässlich wird eine Lage erst, wenn Behörden oder Medien sie bestätigen – dafür gibt es den Presse-Liveticker.
Was heißt „bestätigt“, „amtlich“ oder „unbestätigt“ im Ticker?
Amtlich sind Meldungen von Feuerwehr, Polizei, Gemeinden, Grenzgebiete, Krisenzentrum oder anderen Behörden. Bestätigt bedeutet, dass mindestens zwei unabhängige Quellen dieselbe Information melden. Unbestätigt kennzeichnet Einzelmeldungen, die noch nicht gegengeprüft sind. Jede Karte im Ticker verlinkt auf die Originalquelle.
Welches Gebiet deckt die Seite ab?
Der Kartenausschnitt umfasst Deutschland und die Grenzgebiete, also die Deutschsprachige Gemeinschaft mit Eupen, Sankt Vith, Malmedy, Weismes, Büllingen, Bütgenbach, Amel, Burg-Reuland und Raeren, dazu das Hohe Venn, die Eifel-Grenzregion und angrenzende Gebiete in den Niederlanden und Deutschland.
Was tun bei akuter Gefahr?
Rufen Sie in Belgien die Notrufnummer 112 an. Verlassen Sie Waldgebiete zügig gegen die Windrichtung, folgen Sie Anweisungen der Einsatzkräfte und blockieren Sie keine Zufahrtswege. Diese Website ist ein Informationsangebot und ersetzt keine behördliche Warnung.